Der Boxer ist ein kräftiger Hund von stämmiger Statur mit
glattem, kurzem, eng anliegendem Haar und starken
Knochen. Sein Körperbau ist quadratisch (die
Widerristhöhe entspricht der Körperlänge),
seine Muskulatur kräftig entwickelt;
sie tritt plastisch hervor.
Sein Erscheinungsbild ist voller
Kraft, Eleganz und Adel.
Ohren und Rute werden naturbelassen, kupieren ist heute in fast
ganz Europa verboten. Die Rute ist eher hoch als tief angesetzt.
Die Ohren sind von angemessener Größe und setzen am
höchsten Punkt des Kopfes seitlich an, eng am Kopf anliegend
reichen sie bis zur Backe. Die Augen sind dunkel, die Lidränder
ausgefärbt. Der Blick darf nicht stechend oder drohend wirken.
Insgesamt ist der Schädel schlank und kantig, der Fang
hingegen breit. Typisches Kennzeichen des Boxers ist der
sogenannte Vorbiss: der Unterkiefer überragt also den
Oberkiefer. Dabei müssen die Lippen dennoch aufeinander
liegen; die Fangzähne des Unterkiefers bilden die Auflage der
wulstigen Oberlippe.
Der Hals ist ebenso wie der Kopf trocken und kräftig, rund und
muskulös. Rücken und Hinterhand sind stark bemuskelt, die
Schultern nicht zu stark. Die Vorderläufe sollen von vorne
betrachtet parallel zueinander stehen; die Hinterläufe sind
gerade. Die nach hinten elegant verlaufende untere Brustlinie
beginnt auf Höhe des Ellenbogens und endet in kurzen, straffen,
leicht aufgezogenen Flanken.
Die Haut ist trocken, elastisch und ohne Falten, das Haarkleid
kurz, hart, glänzend und anliegend. Die Grundfarbe ist gelb.
Farbabstufungen gibt es von hellgelb bis dunkelhirschrot. Bei
gestromten Boxern muss die dunkle oder schwarze Stromung
(Streifen) von der Grundfarbe unterscheidbar sein. Sie muss in
Richtung der Rippen verlaufen. Weiße Abzeichen sind bis zu
einem Drittel der Körperoberfläche erlaubt. Typisch ist auch die
schwarze Maske, die nicht über den Fang hinausreichen soll.
Stand 18.06.2010
Landesgruppe IX Berlin-Brandenburg
Gruppe Kleinmachnow e.V.